Solar

Welche Solartechniken gibt es?

Wenn es darum geht, aus der Sonne nutzbare Energie für den Haushalt zu gewinnen, wird grundsätzlich zwischen zwei Verfahren unterschieden. Auf der einen Seite steht die Photovoltaik. Solche Anlagen verwandeln die Strahlung der Sonne in elektrische Ströme. Ein Wechselrichter wandelt den niedervoltigen Gleichstrom in 230-V-Wechselstrom um. Auf der anderen Seite steht die Solarthermie. Darunter versteht man die Umwandlung der Strahlungsenergie in Wärme. Diese wird zur Unterstützung der Heizung und zum Erwärmen des Trinkwassers genutzt.

Warmwasserabdeckung mit Solarenergie

In unseren Breitengraden kann der jährliche Warmwasserbedarf eines Haushaltes zu 70 % mit Solarenergie abgedeckt werden. In den Sommermonaten wird der komplette Warmwasserbedarf allein durch die Solaranlage gedeckt. Durch die Kombination mit einer Wärmepumpe lässt sich auch im Winter der Warmwasserbedarf abdecken.

Bei der Solarthermie wird die Strahlungsenergie der Sonne in Wärme umgewandelt. Diese wird zur Unterstützung der Heizung und zum Erwärmen des Trinkwassers genutzt.

Warmwasserabdeckung und Heizungsunterstützung mit Solarenergie

Mit einem Durchlaufspeicher lassen sich hydraulisch entkoppelte Wärmeerzeuger und eine Solaranlage für die Trinkwarmwasserbereitung und Heizungsunterstützung kombinieren. Der Solareintrag erfolgt über einen Ovalrohr-Wärmeübertrager, der unten im Speicher angeordnet ist. Dadurch ist ein gutes Nachheizen des Solarteils sichergestellt und es ergibt sich ein optimaler Eintrag der solarthermischen Energie. Wenn der vorhandene Solareintrag nicht ausreicht, z.B. tageszeitbedingt oder bei Warmwasser-Spitzenentnahmen, wird eine Wärmeanforderung an die Wärmepumpe ausgelöst und die benötigte Wärmemenge bis zum Erreichen der Soll-Temperatur zur Verfügung gestellt. Je nach Art der Wärmeanforderung, Raumheizung oder Warmwasserbereitung, erfolgt die Speicherbeladung in der höheren (oben) oder niederen (mittig) Temperaturzone.


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